Beiträge mit Schlagwort “Wirtschaftspolitik

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann ist neuer kulinarischer Genuss-Botschafter Österreichs

Eckart Witzigmann, Träger des Titels „Jahrhundertkoch“ wurde am 11. Jänner von den Ministern Reinhold Mitterlehner (Wirtschaft) und Niki Berlakovich (Landwirtschaft) zum „Genuss-Botschafter der Besten Österreichischen Gastlichkeit“ ernannt. Diese Ehre wird prominenten Österreichern zuteil, die sich um den Ruf der heimischen Kulinarik und Gastlichkeit in besonderem Ausmaß verdient gemacht haben. Der geborene Gasteiner Witzigmann gilt als Begründer der „nouvelle cuisine“ im deutschsprachigen Raum und zählt zu den besten Köchen der Welt. Seine Karriere habe er zwar im Ausland gemacht, seine Wurzeln sind aber in seiner Heimat, betonte Witzigmann in seiner Dankesrede im Wiener Hotel Imperial.

„Mit dem Ausnahmekönner Eckart Witzigmann können wir unsere einzigartige Genusskultur international noch besser positionieren. So schärfen wir Österreichs Profil als Land der Feinschmecker“, betonte Minister Mitterlehner. „Der Faktor Kulinarik wird für die Urlaubsentscheidung immer wichtiger und trägt mit dazu bei, dass Österreich im härter werdenden Wettbewerb der Destinationen Marktanteile gewinnt.

Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich ist überzeugt: „Hochwertige Lebensmittel, von unseren Bäuerinnen und Bauern in der Genuss-Region Österreich, veredelt von den kreativen Händen unserer Köche, werden als variantenreiche Geschmackserlebnisse den Gästen serviert. Ich freue mich, dass immer mehr Köche konsequent auf eine saisonale, regionale, hochqualitative Küche setzen und mit heimischen Bäuerinnen und Bauern und Produzenten kooperieren. So pflegen sie die beste österreichische Gastlichkeit“

Eckart Witzigmann (2.v.l.) mit den Ministern Mitterlehner (l.) und Berlakovich (2.v.r.)

Foto: Christian Mikes


Buchtipp: BOeG-Guide 2011

Im Wiener Hotel Imperial wurde am Rande der Ernennung Witzigmanns zum Genuss-Botschafter der neue BOeG-Guide 2011 präsentiert. Er bietet auf 486 Seiten Informationen über 300 geprüfte Restaurants mit dem BOeG-Qualitätssiegel, 669 Genusswirte, die 113 Genuss-Regionen Österreichs, eine Übersicht über die beliebtesten touristischen Genuss-Ziele.

Der BOeG-Guide kann auf www.boeg.at bestellt werden.

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„Wir dürfen uns vom europäischen Weg nicht abbringen lassen.“

 

Hochkarätiger Mediengipfel im tiefwinterlichen Lech/Arlberg


Eine hochkarätige Runde an Diskutanten, die von Hans-Magnus Enzensberger über den ungarischen Staatssekretär Gergely Prőhle bis zu Österreichs Außenminister Michael Spindelegger reichte, versammelte sich heuer zum 4. Mediengipfel in Lech am Arlberg. Unter der professionellen Organisation der Kommunikationsagemtur promedia und der ausgezeichneten Leitung von ARD-Korrespondentin Susanne Glass, gleichzeitig Präsidentin der Auslandspresse, diskutierten 60 Auslandskorrespondenten die aktuellen Herausforderungen, vor denen Europa im allgemeinen und die EU im speziellen steht.

Was waren die zentralen Fragen, die sich rund um das Thema „Europäischer Traum – Europäisches Trauma“ spannten: Ist die europäische Währungsunion in Gefahr oder findet die EU künftig eine politische Stimme? Wie entwickelt sich der europäische Geist angesichts anhaltender wirtschaftlicher Erschütterungen? Außenminister Spindelegger bekräftigte in seinen Statements pro-Europa, dass die Krisenbewältigung in Europa erfolgversprechend sei. Große Bedeutung komme hier einer stärkeren und koordinierten Wirtschaftsaußenpolitik zu. Ein klares Plädoyer hielt der österreichische Außenminister für die Erweiterung der Europäischen Union. Allerdings: Die Erweiterung brauche aber eine andere Kommunikation, die viel deutlicher die positiven Auswirkungen zeige. In Österreich habe man dazu eine neue Initiative gesetzt. In rund 200 Gemeinden gäbe es mittlerweile sogenannte Europagemeinderäte, die eine stärkere regionale und lokale Verankerung des europäischen Gedankens unterstützen können. Spindelegger appellierte in Lech für eine wachsende Europäische Gemeinschaft, die aber auch gemeinsame Werte noch stärker in den Vordergrund stellen sollte. Derzeit konzentriere man sich angesichts der Herausforderungen stark auf koordinierte Außen- und Wirtschaftspolitik, doch auch ein gemeinsamer Wertekatalog sei wichtig. Wer gegen zentrale europäische Werte verstoße, müsse mit Widerstand rechnen. Spindelegger überzeugt: „Das hat Wirkung, wenn man auf europäischer Ebene scharf kritisiert wird!“

Die über die Jahre gelungene Etablierung eines hochwertigen Forums ist für Susanne Glass, der Mitinitiatorin der Veranstaltung, sehr erfreulich: „Lech am Arlberg hat sich in den vergangenen fünf Jahren als Treffpunkt internationaler Medienvertreter etabliert, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen, aber auch Arbeitsbedingungen zu reflektieren. Allein die Mitglieder in unserem Verband vertreten insgesamt rund 400 Medien aus rund 60 Ländern. Was unsere Mitglieder über Österreich schreiben und senden, erreicht hunderte Millionen Menschen in aller Welt.“