Beiträge mit Schlagwort “Südtirol

Berg.Welten 2010 Award

 

Die Sieger der 9. Auflage von Berg.Welten stehen fest. In der Sparte
Reisejournalismus begeisterte der deutsche Lorenz Wagner die Jury mit
seinem sprachmelodischen Porträt des Südtiroler Musikers Herbert Pixner.
Der Titel für das „Beste Bergfoto des Jahres“ durchbricht erstmals
deutschsprachige Grenzen und geht an den britischen Künstler Hamish Fulton.
„Volksmusik? Ein Sujet für die Berg.Welten? Natürlich. Schon gar,
wenn ein Musiker wie Herbert Pixner und ein Autor wie Lorenz Wagner
sich des Themas annehmen“, meint die Jury über den Gewinnertext von
Berg.Welten 2010. Mit seinem rhythmischen Schreibstil voller Schwung,
welcher von der Reportage-Komposition bis hin zum Text-Sound
hervorragend ist, überzeugte Lorenz Wagner mit „Der will nur spielen“
– erschienen in GEO Special – die JurorInnen des Reisejournalismuspreises
der Tirol Werbung.

Der britische Künstler Hamish Fulton konnte sich den Titel für das
„Beste Bergfoto des Jahres“ mit seinem Selbstporträt am Gipfel des
Mount Everest sichern. Nicht fotografische Raffinessen oder
faszinierende Gipfelaussichten machen dieses Bild zum Gewinner,
sondern die Gipfeleinsicht, welche hier mit fast erschreckender
Unaufgeregtheit vermittelt wird, überzeugte die Jury. Das Bild ist im
Buch des Künstlers „The uncarved Block“ erschienen. Der Titel gilt
als Verweis, auf die erste Begegnung zwischen einem Bildhauer und
seinem Stein, jenen Moment, in dem noch alles denkbar ist.

Im Rahmen der Preisverleihung am 21. Mai 2011 im Parkhotel Igls
überreichte Tirol-Werbung-Chef Josef Margreiter zusammen mit Andrea Gnägi und Julia Grissemann vom Parkhotel Igls – Hauptsponsor des Fotowettbewerbes – die beiden Siegerschecks im Wert von je 5.000,- Euro. Aus 84 Artikeln und 75 Bildern wählten die beiden Juryteams die Gewinner von
Berg.Welten 2010. „Mit jedem Jahr steigt die Qualität der Einreichungen“, freut sich Josef Margreiter. „Das Spannendste an Berg.Welten aber sind die Themen – topaktuell und zukunftsweisend, finden sich Texte zum Schmunzeln, Staunen, aber auch zum Innehalten und Nachdenken darunter. Solche Impulse braucht der Tourismus“, ist der Direktor der Tirol Werbung überzeugt.

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theALPS-Award: Herausragendste Alpentourismusprojekte gesucht

Nach dem Prolog im September 2010 folgt im ersten Halbjahr 2011 die erste Vollversion von „theALPS“, der neuen Lobbying-Veranstaltung für den Alpentourismus. Vergeben wird dabei erstmals der „theALPS-Award“, mit dem künftig alle zwei Jahre die herausragendsten Tourismusprojekte der Alpen ausgezeichnet werden. In seinem ersten Jahr hat sich der Award dem Thema „Erfahrungs- und Erlebnisraum Alpen“ verschrieben. Projekte können ab sofort bis 20.02.2011 eingereicht werden, Preisträger und Top 5 werden am 6. bzw. 7. Juni 2011 im Rahmen von „theALPS“ in Innsbruck präsentiert.

Ziel des „theALPS-Award 2011“ ist es, herausragende Leistungen im Alpentourismus rund um das Thema „Erfahrungs- und Erlebnisraum Alpen“ auszuzeichnen. Gesucht werden bereits realisierte Projekte bzw. touristische Attraktionen, die eine Produktinnovation zu diesem Leitthema darstellen. Teilnahmeberechtigt sind (touristische) Organisationen und Unternehmen, die seit mindestens einem Jahr operativ tätig sind und ihren Sitz in einer der „theALPS Partnerregionen“ (Wallis, Bayern, Südtirol, Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark) oder einer Destination der alpinen Kooperation „Best of the Alps“ haben. Die Einreichung ist ausschließlich elektronisch über www.the-alps.eu möglich, die Einreichfrist endet am Sonntag, 20.02.2011 um Mitternacht.

Die nominierten Projekte und der Preisträger gewinnen in zweierlei Hinsicht: zunächst werden sie von den Jurymitgliedern besucht und in weiterer Folge in die Medienarbeit von „theALPS 2011“ integriert. Darüber hinaus werden die fünf Top-Projekte im Rahmen der „theALPS-Night“ ausgezeichnet und mit umfangreichen Kommunikations- und Medienpaketen im Gesamtwert von ca. 30.000 Euro prämiert.


Sepp Forcher feiert 80. Geburtstag

Unverfälschte, österreichische Volkskultur gilt heute mit Sepp Forcher untrennbar verbunden. Seit 1963 präsentiert er echte Volksmusik und heimische Kleinode. Am 17. Dezember wird Forcher 80.

Sepp Forcher kam im Dezember 1930 als Sohn von Südtiroler Eltern in Rom als Giuseppe Forcher zur Welt. Nach dem Südtirol-Abkommen zwischen Hitler und Mussolini entschieden sich seine Eltern, Italien den Rücken zu kehren und ihren ursprünglichen Heimatort Sexten zu verlassen.

Seine spätere Kindheit und Jugend verbrachte Forcher ab 1940 in Werfenweng im Pongau. Zu Kriegsende lebte Sepp Forcher im Schülerheim in der Stadt Salzburg. Bis 1955 arbeitete Forcher unter anderem als Höhlenführer in der Eiskogelhöhle, als Träger am Heinrich-Schwaiger-Haus in Kaprun und der Oberwalderhütte am Großglockner. Ab 1955 war Forcher dann Hüttenwirt am Berglandhaus in Großarl, gemeinsam mit seiner Frau „Helli“, die er 1956 heiratete.

Weitere Stationen in seinem Leben führten ihn auf das Zeppezauerhaus am Untersberg, nach Krippenbrunn am Dachstein und in den Platzkeller in Salzburg. Als er in der Sendung „Autofahrer Unterwegs“ die Sage vom Kaiser Karl im Untersberg erzählte, holte der damalige ORF Landesintendant Rudolf Bayr den Wirt ins ORF Landesstudio Salzburg. Vorerst als Radiomoderator tätig („Ins Land eini schaun“, „Mit’m Sepp ins Wochenende“) begann Forcher 1986 mit der Präsentation der Fernsehsendung „Klingendes Österreich“. In bisher mehr als 100 Folgen präsentierte Forcher dabei die musikalische Tradition und landschaftliche Schönheit österreichischer und grenznaher Gegenden. Sein spezieller Blick auf die kleinen Dinge des Lebens und seiner Kunst auch diesen große Bedeutung beizumessen, hat Sepp Forcher zu einer herausragenden Persönlichkeit der Volkskultur gemacht.

Sepp Forcher war lange Jahre in führenden Positionen im Salzburger Alpenverein tätig und wurde 1999 mit dem René-Marcic-Preis des Landes Salzburg ausgezeichnet.

Das CEB und Europeannews gratulieren Sepp Forcher herzlich zum Geburtstag!