Imperialer Glanz bei der Meisterschaft der besten Sommeliers.

Eine mehr als glanzvolle Kulisse bot die Orangerie des Schloss Schönbrunn zum Opening der Sommelier Meisterschaften Europa & Afrika. Veranstaltet von der Österreich Wein Marketing mit der Sommelier Union Austria konnte Wien als Ausragungsort dieses namhaften Bewerbes gewonnen werden. Gleich zu Beginn bot sich ein prachtvoller Einzug von 37 Flaggen der Teilnehmerländer . Angeführt von der Stadtkapelle Retz zogen die Wettbewerbskandidaten in Begleitung von Vertretern der Botschaften sowie jeweils zwei österreichischen Winzern und einer Delegation aus weiteren hochrangigen Sommeliers von Hietzing in die Orangerie Schönbrunn ein.

Galadinner mit passender Weinbegleitung.

Bundesminister Andrä Rupprechter begrüßte die Teilnehmer aus 34 europäischen und drei afrikanischen Staaten und hob in seiner Festrede die Bedeutung der Sommeliers für die Weinwirtschaft hervor. Die Arbeit für die Sommeliers ist keine so leichte: Verteilt auf einzelne Tische heißt es für sie, zahlreiche Getränke zu erkennen und detailliert zu analysieren. Diese können von Wein über Spirituosen, Bier und Sake bis hin zu alkoholfreien Getränken reichen. Meist kommen dafür schwarz gefärbte Gläser zum Einsatz, wodurch ein zentraler Hinweis auf den Inhalt fehlt und alleine das Können von Nase und Gaumen über Sieg oder Niederlage entscheidet. Auch ein umfassender schriftlicher Test ist zu bestehen, welcher Detailwissen über Wein genauso umfasst wie die Welt des Käses oder etwa Fachliches über Tee, Kaffee, Spirituosen, Bier ‒ und Zigarren.

Tiroler kämpft für Österreich um den Titel.

Für Österreich geht der Tiroler Diplom Sommelier Suvad Zlatic an den Start. Er qualifizierte sich dafür im Herbst 2014 im Rahmen eines öffentlich ausgetragenen Wettbewerbs gegen knapp 20 Mitbewerber und trägt den Titel „Bester Sommelier Österreichs“. Zlatic hat seither zum Training an zahlreichen europäischen Wettbewerben teilgenommen und widmet sich täglich mehrere Stunden der Vorbereitung. Dabei zählen Praxis und Theorie genauso dazu wie mentales Training und akkurates Zeitmanagement. Es geht um Präzision, welche an Hochleistungssport erinnert.

Advertisements

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.